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Der Allgäuer Skiverband dankt seinen Partnern

Der Vorzeige-Verband

Zahlreiche olympische Medaillen, perfekt organisierte Großveranstaltungen: Die Allgäuer Ski-Familie erhält viel Lob – auch von hohen Funktionären des deutschen Sports

Von Karl-Heinz Wick

Immenstadt Führung und Mitglieder des Allgäuer Skiverbands (ASV) sehen sich gern als große Familie. Dies wurde bei der jüngsten Hauptversammlung in Immenstadt-Stein einmal mehr des Öfteren betont. Wesentliches Merkmal einer funktionierenden Familie ist das friedliche Zusammenleben, und entsprechend harmonisch ging die Zusammenkunft über die Bühne. Sei es die nach über 20 Jahren aus steuerlichen und rechtlichen Gründen anzupassende Satzung, der Kassenbericht oder die nötige (Neu-)Besetzung von Führungspositionen – alles wurde einstimmig durchgewunken.

Demzufolge sparten die Gäste der Familienfeier auch nicht an lobenden Worten für den ASV. Allen voran Alfons Hörmann, Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und vor Jahren selbst ASV-Vorsitzender. Der Sulzberger erwähnte vor allem die außergewöhnlichen Leistungen der Allgäuer Athleten, besonders diejenigen der Medaillengewinner von Korea. Er wies darauf hin, dass diese Entwicklung mit der Nordischen WM 2005 in Oberstdorf ihren Anfang nahm. Von der 2021 anstehenden Weltmeisterschaft erwartet sich Hörmann Vergleichbares: nämlich „die Fortschreibung des Wintermärchens“. Der DOSB-Chef ging nochmals auf die derzeit laufende Leistungssportreform ein und mahnte die Politiker, die Sportler angemessen zu fördern. Wobei er hinzufügte: „Würde alles so gut laufen wie im Skiverband, wäre die Reform gar nicht nötig.“

„Ihr Allgäuer seid ohnehin die Besten“, schloss sich Wolfgang Maier an. Der alpine Sportdirektor des Deutschen Skiverbands (DSV) meinte damit zwar in erster Linie die finanzielle Lage beim ASV, aber auch die erfolgreiche Arbeit. „Hier sind junge Leute in der Führung, die selbst Rennläufer waren. Das ist spitze.“ Dennoch müsse man über Veränderungen in der Jugendarbeit nachdenken, um im alpinen Spitzensport international konkurrenzfähig zu bleiben. Ein erster Schritt seien die Nachwuchsleistungszentren in Berchtesgaden und in Oberstdorf (in Verbindung mit den Eliteschulen des Sports) sowie die Aufhebung der Geschlechtertrennung in den Trainingsgruppen. Maier plädierte für mehr hauptamtliche Trainer schon im unteren Nachwuchsbereich. Die Vereine forderte er zur Zusammenarbeit auf: „Warum sollen Kinder nicht in einem Verein Skifahren und Tennisspielen – und vielleicht auch noch Fußball.“

ASV-Chef Hubert Lechner zog nach einem Jahr Amtszeit eine erste Bilanz. Er zollte den Sportlern ebenso Respekt wie den Ausrichtern der Großveranstaltungen Vierschanzentournee, Weltcup der Springerinnen, Skiflug-WM, Tour de Ski oder dem alpinen Frauen-Weltcup in Ofterschwang. Er erwähnte aber auch die Nachwuchs- und Breitensportserien, die für erfolgreichen Spitzensport Voraussetzung seien.

19 07 2018 ASV Hauptvers Ehrung Gruppenbild

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